Genauso tief im Süden wie die Sculptor-Galaxie steht der Helixnebel. Belichtet habe ich 1 Stunde bei ISO 800, ebenfalls mit dem IDAS LPS-V2 und dem Paracorr. Allerdings habe ich als Luminanzbild (Helligkeitsinformation) des Nebels eine Aufnahme von 2007 genommen. Diese haben Ulrich Schüly und ich am 15" Keller Newton mit der ST10 CCD Kamera gemacht.
Samstag, 17. November 2012
Tief im Süden
Im Sternbild Sculptor (Bildhauer) liegt die Galaxie NGC 253, die sogenannte Sculptorgalaxie.
Diese ist von unseren Breiten aus nur selten gut zu sehen, weil sie sehr tief steht. Hier in Marzell stört normalerweise die Lichtglocke über Basel, auf dem Schauinsland ginge das sicher besser. Gestern konnte ich sie 120 Minuten bei ISO 1600 mit dem 12" /f4 Newton belichten (mit Paracorr und IDAS LPS-V2 Filter).
Diese ist von unseren Breiten aus nur selten gut zu sehen, weil sie sehr tief steht. Hier in Marzell stört normalerweise die Lichtglocke über Basel, auf dem Schauinsland ginge das sicher besser. Gestern konnte ich sie 120 Minuten bei ISO 1600 mit dem 12" /f4 Newton belichten (mit Paracorr und IDAS LPS-V2 Filter).
Samstag, 27. Oktober 2012
Hantelnebel M27
Vor einer Woche hab ich mich mit verschiedenen Filtern am Hantelnebel versucht, weil ich die äußeren lichtschwachen Bereiche ablichten wollte. Am besten kamen diese mit dem IDAS-LPS-V4 Filter heraus.
Musste allerdings bei f/2.9 (875mm Brennweite) und 1600ISO 1h50min belichten (22 Einzelbelichtungen a 5min)!
Montag, 20. August 2012
Mirach's Geist
Mirach ist der zweithellste Stern im Sternbild Andomeda und ca 200 Lichtjahre entfernt. Schaut man sich Mirach nun im Teleskop an, fällt ein kleines verwaschenes Fleckchen auf. Man könnte meinen es sei ein "Geisterbild" von Mirach selbst (entstanden z. B. durch eine Reflektion in der Optik).
Bei "Mirach's Ghost" handelt es sich aber um eine Galaxie mit der Katalogbezeichnung NGC 404, die zufälligerweise in der selben Blickrichtung steht und viel weiter entfernt ist als der helle Mirach im Vordergrund (Entfernung zur Galaxie: 10 Millionen Lichtjahre!)
Visuell ist Mirach mit seinem Geist eines meiner Lieblingsobjekte, durch die Symmetrie mit dem schwächeren Stern bildet sich ein fast gleichseitiges Dreieck, welches durch seinen Kontrast eine ganz eigene Ästhetik entwickelt.
Belichtet habe ich Mirach mit dem 12,5" Newton (f4.4, ASA Korrektor) mit der Canon 550D und ISO 400 ca 2,5 Stunden in Marzell
Bei "Mirach's Ghost" handelt es sich aber um eine Galaxie mit der Katalogbezeichnung NGC 404, die zufälligerweise in der selben Blickrichtung steht und viel weiter entfernt ist als der helle Mirach im Vordergrund (Entfernung zur Galaxie: 10 Millionen Lichtjahre!)
Visuell ist Mirach mit seinem Geist eines meiner Lieblingsobjekte, durch die Symmetrie mit dem schwächeren Stern bildet sich ein fast gleichseitiges Dreieck, welches durch seinen Kontrast eine ganz eigene Ästhetik entwickelt.
Belichtet habe ich Mirach mit dem 12,5" Newton (f4.4, ASA Korrektor) mit der Canon 550D und ISO 400 ca 2,5 Stunden in Marzell
Sonntag, 12. August 2012
Perseiden
Leider zogen letzte Nacht Wolken über den Himmel, trotzdem hab ich versucht einige Sternschnuppen zu erwischen.
Zum Glück war der Norden und Osten wolkenfrei. Bei Anbruch der Dunkelheit sahen wir dann auch prompt einen hellen Feuerball, leider war die Kamera aber noch nicht gestartet.
Erwischt hab ich eine recht helle Sternschnuppe, nebenbei auch noch ein Aufblitzen eines Iridium-Satteliten (Iridium Flare). Man sieht schön den Unterschied, die "bunte" Sternschnuppe und den das weiße Sonnenlicht reflektierende Sattelit.
Zum Glück war der Norden und Osten wolkenfrei. Bei Anbruch der Dunkelheit sahen wir dann auch prompt einen hellen Feuerball, leider war die Kamera aber noch nicht gestartet.
Erwischt hab ich eine recht helle Sternschnuppe, nebenbei auch noch ein Aufblitzen eines Iridium-Satteliten (Iridium Flare). Man sieht schön den Unterschied, die "bunte" Sternschnuppe und den das weiße Sonnenlicht reflektierende Sattelit.
Montag, 11. Juni 2012
Blaue Supernova
Vor zwei Wochen habe ich die Feuerradgalaxie M101 fotografiert, um zu sehen, ob von der Supernova SN2011fe noch etwas zu erkennen ist. Diese Supernova wurde am 24. August 2011 in der 21 Millionen Lichtjahre entfernten Feuerradgalaxie entdeckt, war letztes Jahr aber schwierig zu fotografieren, weil sie recht tief stand.
Überrascht hat mich dann, dass die Supernova so blau leuchtet (markiert mit den blauen Balken):
Mußte natürlich gleich googeln um herauszufinden was es damit auf sich hat. Caro vom Astrotreff (Astrophysikerin) erklärt das in diesem Forumsbeitrag sehr gut:
http://www.astrotreff.de/topic.asp?TOPIC_ID=133944
Meine Aufnahme ist leider nicht so gut geworden, es herrschte grauenhaftes Seeing, hier eine Strichspuraufnahme (mit 1400mm Brennweite):
Überrascht hat mich dann, dass die Supernova so blau leuchtet (markiert mit den blauen Balken):
Mußte natürlich gleich googeln um herauszufinden was es damit auf sich hat. Caro vom Astrotreff (Astrophysikerin) erklärt das in diesem Forumsbeitrag sehr gut:
http://www.astrotreff.de/topic.asp?TOPIC_ID=133944
Meine Aufnahme ist leider nicht so gut geworden, es herrschte grauenhaftes Seeing, hier eine Strichspuraufnahme (mit 1400mm Brennweite):
Venus vor dem Transit
Am 25. Mai, über eine Woche vor dem Venustransit hab ich die Venus mit der Canon 550D im Videomodus aufgenommen und dieses Bild herausbekommen.
Nachmittags gegen 16 Uhr haben Carolin und ich sie mit dem blossen Auge am Taghimmel gesehen. Zuerst mit dem Feldstecher und dann mit den Ästen unserer Hoflinde im Vordergrund als "Wegweiser" problemlos ohne optische Hilfsmittel!
Das Teil mit dem 12" Newton ohne Wegweiser zu finden gelang mir erst viel später. Man musste sehr darauf achten, nicht versehentlich auf die Sonne zu schwenken. Als ich sie dann endlich im Teleskop hatte, stand sie schon recht tief und entsprechend groß war die Luftunruhe...
Nachmittags gegen 16 Uhr haben Carolin und ich sie mit dem blossen Auge am Taghimmel gesehen. Zuerst mit dem Feldstecher und dann mit den Ästen unserer Hoflinde im Vordergrund als "Wegweiser" problemlos ohne optische Hilfsmittel!
Das Teil mit dem 12" Newton ohne Wegweiser zu finden gelang mir erst viel später. Man musste sehr darauf achten, nicht versehentlich auf die Sonne zu schwenken. Als ich sie dann endlich im Teleskop hatte, stand sie schon recht tief und entsprechend groß war die Luftunruhe...
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