Trotz Wackelkontakten und pitschnassem Teleskop hab ich letzte Nacht ein paar brauchbare Aufnahmen hinbekommen. Eigentlich wollte ich nur die Zeit überbrücken, bis der Medusanebel aufgeht und ein paar Testaufnahmen machen. Daraus ist dann diese Bild entstanden, Messier 1 oder der Krabbennebel
Dienstag, 20. November 2012
Sonntag, 18. November 2012
Dark side of the Moon
Sicher ist dem Einen oder Anderen die letzten Tage die schmale Mondsichel tief im Südwesten aufgefallen. Wenn man genau hingeschaut hat, konnte man das Aschgraue Mondlicht erkennen. Dieses Streulicht von der Erde beleuchtet die dunkle Seite des Mondes.
Visuell sieht das toll aus, fotografisch ist das aber schwer festzuhalten. Entweder die Mondsichel ist richtig belichtet und man sieht nix von der dunklen Seite, oder man kann die dunkle Seite erkennen und die Sichel ist völlig überstrahlt.
Ich hab versucht, eine kurz belichtete Aufnahme der Sichel mit einer längeren der dunklen Seite zu kombinieren. Na ja, so richtig gut gefällt mir das noch nicht, der Übergang zwischen hell und dunkel am Terminator ist recht weichgespült....
Visuell sieht das toll aus, fotografisch ist das aber schwer festzuhalten. Entweder die Mondsichel ist richtig belichtet und man sieht nix von der dunklen Seite, oder man kann die dunkle Seite erkennen und die Sichel ist völlig überstrahlt.
Ich hab versucht, eine kurz belichtete Aufnahme der Sichel mit einer längeren der dunklen Seite zu kombinieren. Na ja, so richtig gut gefällt mir das noch nicht, der Übergang zwischen hell und dunkel am Terminator ist recht weichgespült....
Samstag, 17. November 2012
Saurons Auge
Genauso tief im Süden wie die Sculptor-Galaxie steht der Helixnebel. Belichtet habe ich 1 Stunde bei ISO 800, ebenfalls mit dem IDAS LPS-V2 und dem Paracorr. Allerdings habe ich als Luminanzbild (Helligkeitsinformation) des Nebels eine Aufnahme von 2007 genommen. Diese haben Ulrich Schüly und ich am 15" Keller Newton mit der ST10 CCD Kamera gemacht.
Tief im Süden
Im Sternbild Sculptor (Bildhauer) liegt die Galaxie NGC 253, die sogenannte Sculptorgalaxie.
Diese ist von unseren Breiten aus nur selten gut zu sehen, weil sie sehr tief steht. Hier in Marzell stört normalerweise die Lichtglocke über Basel, auf dem Schauinsland ginge das sicher besser. Gestern konnte ich sie 120 Minuten bei ISO 1600 mit dem 12" /f4 Newton belichten (mit Paracorr und IDAS LPS-V2 Filter).
Diese ist von unseren Breiten aus nur selten gut zu sehen, weil sie sehr tief steht. Hier in Marzell stört normalerweise die Lichtglocke über Basel, auf dem Schauinsland ginge das sicher besser. Gestern konnte ich sie 120 Minuten bei ISO 1600 mit dem 12" /f4 Newton belichten (mit Paracorr und IDAS LPS-V2 Filter).
Samstag, 27. Oktober 2012
Hantelnebel M27
Vor einer Woche hab ich mich mit verschiedenen Filtern am Hantelnebel versucht, weil ich die äußeren lichtschwachen Bereiche ablichten wollte. Am besten kamen diese mit dem IDAS-LPS-V4 Filter heraus.
Musste allerdings bei f/2.9 (875mm Brennweite) und 1600ISO 1h50min belichten (22 Einzelbelichtungen a 5min)!
Montag, 20. August 2012
Mirach's Geist
Mirach ist der zweithellste Stern im Sternbild Andomeda und ca 200 Lichtjahre entfernt. Schaut man sich Mirach nun im Teleskop an, fällt ein kleines verwaschenes Fleckchen auf. Man könnte meinen es sei ein "Geisterbild" von Mirach selbst (entstanden z. B. durch eine Reflektion in der Optik).
Bei "Mirach's Ghost" handelt es sich aber um eine Galaxie mit der Katalogbezeichnung NGC 404, die zufälligerweise in der selben Blickrichtung steht und viel weiter entfernt ist als der helle Mirach im Vordergrund (Entfernung zur Galaxie: 10 Millionen Lichtjahre!)
Visuell ist Mirach mit seinem Geist eines meiner Lieblingsobjekte, durch die Symmetrie mit dem schwächeren Stern bildet sich ein fast gleichseitiges Dreieck, welches durch seinen Kontrast eine ganz eigene Ästhetik entwickelt.
Belichtet habe ich Mirach mit dem 12,5" Newton (f4.4, ASA Korrektor) mit der Canon 550D und ISO 400 ca 2,5 Stunden in Marzell
Bei "Mirach's Ghost" handelt es sich aber um eine Galaxie mit der Katalogbezeichnung NGC 404, die zufälligerweise in der selben Blickrichtung steht und viel weiter entfernt ist als der helle Mirach im Vordergrund (Entfernung zur Galaxie: 10 Millionen Lichtjahre!)
Visuell ist Mirach mit seinem Geist eines meiner Lieblingsobjekte, durch die Symmetrie mit dem schwächeren Stern bildet sich ein fast gleichseitiges Dreieck, welches durch seinen Kontrast eine ganz eigene Ästhetik entwickelt.
Belichtet habe ich Mirach mit dem 12,5" Newton (f4.4, ASA Korrektor) mit der Canon 550D und ISO 400 ca 2,5 Stunden in Marzell
Sonntag, 12. August 2012
Perseiden
Leider zogen letzte Nacht Wolken über den Himmel, trotzdem hab ich versucht einige Sternschnuppen zu erwischen.
Zum Glück war der Norden und Osten wolkenfrei. Bei Anbruch der Dunkelheit sahen wir dann auch prompt einen hellen Feuerball, leider war die Kamera aber noch nicht gestartet.
Erwischt hab ich eine recht helle Sternschnuppe, nebenbei auch noch ein Aufblitzen eines Iridium-Satteliten (Iridium Flare). Man sieht schön den Unterschied, die "bunte" Sternschnuppe und den das weiße Sonnenlicht reflektierende Sattelit.
Zum Glück war der Norden und Osten wolkenfrei. Bei Anbruch der Dunkelheit sahen wir dann auch prompt einen hellen Feuerball, leider war die Kamera aber noch nicht gestartet.
Erwischt hab ich eine recht helle Sternschnuppe, nebenbei auch noch ein Aufblitzen eines Iridium-Satteliten (Iridium Flare). Man sieht schön den Unterschied, die "bunte" Sternschnuppe und den das weiße Sonnenlicht reflektierende Sattelit.
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