Da ich die Sonnenfinsternis leider nicht gesehen habe, bin ich froh, einen Tag später wenigstens die dünne Mondsichel fotografiert zu haben. Schaut man genau hin, sieht man auch die "dunkle" Seite des Mondes, welche durch Streulicht von der Erde beleuchtet wird. Man nennt dies auch "Aschgraues Mondlicht".
Mittwoch, 5. Januar 2011
Sonnenfinsternis
Um die partielle Sonnenfinsternis am 4 Januar zu sehen und fotografieren, wollte ich morgens vor der Arbeit auf den Blauen. Einen Tag vorher war ich oben, um Testaufnahmen zu machen:
Dieser Morgen wäre wohl ideal für die Sonnenfinsternis gewesen. Lustig sieht die Sonne mit den beiden Berggipfeln aber auch so aus.
Am nächsten Morgen lag jedoch im Südosten eine Wolkenbank, die sich nicht wegbewegen wollte.
Also nutze ich die Gelegenheit, mit dem Teleskop unseren Stall mit dem neuen Reitplatz zu fotografieren:
Auf dem Weg ins Tal konnte ich dann noch ein paar nette Aufnahmen vom Nebelmeer in der Rheinebene machen
Freitag, 31. Dezember 2010
Insekt des Jahres 2010
Beinahe hätte ich es verpasst, wollte doch schon seit längerem ein paar Fotos vom Ameisenlöwen posten, der 2010 "Insekt des Jahres" war. Nun schnell halt noch vorm Jahreswechsel...
Die erste Begegnung hatten Carolin und ich vor ein paar Jahren mit dem Imago, der Ameisenjungfer. Beim abendlichen TV-schauen flatterte plötzlich ein großes, libellenhaftes Insekt ins Wohnzimmer.
Unser damaliger Vermieter Gerd klärte mich aber auf, dass es sich nicht um eine Libelle sondern um eine Ameisenjugfer handelte. Er zeigte mir dann auch gleich draussen an der regengeschützen Hauswand die Fangtrichter der Larve, des Ameisenlöwen. Die Ameisenlöwen bauen im lockeren Sand Trichter und warten, bis eine Ameise hineinfällt. Ist diese erst einmal im Trichter, bewirft der Ameisenlöwe sie mit Sand so dass sie in die Mitte des Trichters stürzt. Dort greift der Ameisenlöwe die Ameise mit seinen mächtigen Kieferzangen und zieht sie unter die Erde.
Die "Felsbrocken" oben auf den Bildern sind übrigens normale Sandkörner...
Im Vergleich zur erwachsenen Ameisenjungfer sind die Löwen doch ganz schön gruselig.
Die Bilder oben habe ich in Sulzburg-Laufen bzw. in unserem alten Stall in Bremgarten gemacht. Dachte nicht, dass es diese Tiere auch in den mittleren Lagen des Schwarzwaldes gibt. Nun habe ich letzten Sommer beim Herrichten der Zäune unserer Weide am Waldrwand doch tatsächlich Trichter des Ameisenlöwes gefunden, auf über 700 m ü NN!
Die erste Begegnung hatten Carolin und ich vor ein paar Jahren mit dem Imago, der Ameisenjungfer. Beim abendlichen TV-schauen flatterte plötzlich ein großes, libellenhaftes Insekt ins Wohnzimmer.
Hier sieht man den Kopf mit den Zangen unter der Ameise:
Im Vergleich zur erwachsenen Ameisenjungfer sind die Löwen doch ganz schön gruselig.
Die Bilder oben habe ich in Sulzburg-Laufen bzw. in unserem alten Stall in Bremgarten gemacht. Dachte nicht, dass es diese Tiere auch in den mittleren Lagen des Schwarzwaldes gibt. Nun habe ich letzten Sommer beim Herrichten der Zäune unserer Weide am Waldrwand doch tatsächlich Trichter des Ameisenlöwes gefunden, auf über 700 m ü NN!
Ameisenlöwen über Marzell:
Zum Abschluß möchte ich noch allen einen guten Rutsch un Alles Gute fürs neue Jahr 2011 wünschen.
Vielleicht schaffe ich es dann ja 2011 wieder, Fotos vom Insekt des Jahres, der großen Kerbameise zu machen...
Samstag, 30. Oktober 2010
Andromedagalaxie M31
In der Nacht, als Ulrich Schüly und ich Komet Hartley 2 aufgenommen haben, wollten wir die tollen Bedingungen nutzen und entschlossen uns, auch Aufnahmen der Andomedagalaxie zu machen.
Die Andomedagalaxie M31 ist das weitest entfernte Objekt, welches man mit blossem Auge sehen kann (2.5 Millionen Lichtjahre entfernt). Man schaut also 2.5 Millionen Jahre in die Vergangenheit...
Hier noch ein Auschnitt aus dem Kern, wo man die Dunkelwolken besser erkennen kann:
Die Andomedagalaxie M31 ist das weitest entfernte Objekt, welches man mit blossem Auge sehen kann (2.5 Millionen Lichtjahre entfernt). Man schaut also 2.5 Millionen Jahre in die Vergangenheit...
Hier noch ein Auschnitt aus dem Kern, wo man die Dunkelwolken besser erkennen kann:
Leider haben wir nur eine Stunde belichtet, die äusseren Bereiche hätten gut noch etwas mehr vertragen...
Sonntag, 24. Oktober 2010
Sonntag, 10. Oktober 2010
Comet 103P/Hartley 2 bei h&chi im Perseus
Freitag Nacht haben Ulich Schüly und ich auf der Sternwarte auf dem Schauinsland den Kometen Hartley fotografiert. Leider ist er zu schwach, um ihn mit blossem Auge zu sehen aber im kleinen Fernglas ist er gut zu erkennen (sofern man weiß, wo man schauen muss).
Freitag ist er an dem doppelten Sternhaufen h&chi im Perseus vorbeigezogen, was wir natürlich unbedingt fotografieren wollten. Da sich der Komet relativ schnell bewegt konnten wir ihn nur kurz belichten (90s). Dafür haben wir dann 16 Aufnahmen (bei ISO 1600) kombiniert, die wir an der Astrokamera (Brennweite ca. 1000mm bei Blende 4) gemacht haben.
Freitag ist er an dem doppelten Sternhaufen h&chi im Perseus vorbeigezogen, was wir natürlich unbedingt fotografieren wollten. Da sich der Komet relativ schnell bewegt konnten wir ihn nur kurz belichten (90s). Dafür haben wir dann 16 Aufnahmen (bei ISO 1600) kombiniert, die wir an der Astrokamera (Brennweite ca. 1000mm bei Blende 4) gemacht haben.
Ein kleiner Artikel mit unserem Foto ist in der Badischen Zeitung in der Ausgabe vom 19. Oktober erschienen: "Fliegender Eisberg"
Samstag, 9. Oktober 2010
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